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In der Meduna-Klinik können Hirndurchblutungsstörungen und ihre Folgezustände in einem ganzheitlichen Behandlungsansatz konservativ behandelt werden.
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Krankengymnastisch- physiotherapeutische Behandlung
Wesentliche Behandlungselemente sind:
- Einzel- und Gruppengymnastik: Programmierte Gymnastik zur Wiedererlangung motorischer Funktionen, Gangschulung, Training von Gleichgewicht und Koordination. Gruppenbehandlung nur bei leichteren Ausfällen, ansonsten individuelle Einzelbetreuungen.
- Bewegungsbäder: Gymnastische Übungen im Wasser unter gleicher Zielsetzung. Wassergymnastik kann für eine mobilisierende Behandlung Vorteile bieten, da das Wasser einen Teil des Körpergewichtes trägt.
- Atemtherapie: Atemgymnastik und Inhalationen, speziell bei immobilen Patienten im Falle vermehrter bronchialer Verschleimung.
- Massagen: Vorzugsweiser Einsatz zur Muskellockerung.
- Lokale Wärmeanwendungen: Vorzugsweise Wärmepackungen und heisse Rollen zur Muskellockerung.
- Elektrotherapie: Zur Schmerzlinderung bei muskulären Schmerzen, Muskellockerung und Stimulationstherapie im Falle schlaffer Muskellähmungen.
- Laufbandtraining: Bei Gehstörungen infolge spastischer Lähmungen kann mittels eines regelmässigen Gehtrainings auf dem Laufband durch Bahnung von Schreitreflexen eine Bessserung des Gangbildes erreicht werden.
Psychologische Behandlung
Vorzugsweise Psychotherapien in Einzelsitzung zur psychischen Stabilisierung bei reaktiver Depressivität und Antriebsmangel. Im Einzelfall zusätzliche Durchführung psychometrischer Testverfahren.
Medikamentöse Behandlung
Zur Verbesserung der Hirndurchblutung können bei Erfordernis in unserer Klinik rheologische Infusionsbehandlungen durchgeführt werden. Zusätzlich können verschiedene oral zu verabreichende
Medikamente eingesetzt werden, welche einen Beitrag zur Durchblutungsverbesserung und Aktivierung des Hirnstoffwechsels leisten können.
Generell sollte bei Atherosklerose eine konsequente und möglichst optimale Behandlung von Stoffwechselstörungen und eventuell vorhandenem Bluthochdruck erfolgen.
Unter allgemeinen vorbeugenden Gesichtspunkten kann je nach Einzelbefunden und Lebensalter eine Behandlung mit Blutplättchen-Hemmern (Thrombozyten-Aggregationshemmern) sinnvoll sein.
Vorzugsweise wird zu diesem Zweck ASS (Acetylsalicylsäure, “Aspirin”) eingesetzt.
Copyright:
Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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