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Risikofaktoren, Vorsorge

Zahlreiche, teils zivilisatorisch bedingte Risikofaktoren begünstigen neben  individuellen Veranlagungen die Entwicklung von Erkrankungen der Hirngefässe. Eine das jeweilige Risikoprofil berücksichtigende Vorbeugung ist daher für eine möglichst gute und erfolgreiche Gesunderhaltung der Hirngefässe von grosser Wichtigkeit.

Anerkannte Risikofaktoren sind Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Übergewicht und Fettsucht (Adipositas), Bewegungsmangel und chronische Stresseinwirkungen, vor allem im Falle mangelnder Stressverarbeitung. Zusätzlich existiert eine mögliche genetisch-familiäre Veranlagung zur Gefäss-Sklerose, welche vorzeitige Arterienverkalkungen auch schicksalhaft bewirken kann.

Das gleichzeitige Zusammenwirken von Blutfetterhöhung, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Zuckerkrankheit wird als "Metabolisches Syndrom" bezeichnet. Dieses "tödliche Quartett" ist in den meisten Fällen eine Folge ungesunder Lebensführung, d.h. zivilisatorisch bedingt. 

Der Maler Johann Peter Hasenclever hat in einem Ölgemälde aus dem Jahr 1849 mit gutem Blick und "spitzem Pinsel" einen typischen Vertreter dieses Syndroms festgehalten. Der Ratsherr im Vordergrund wird -sicherlich nicht ohne künstlerische Ironie- als offensichtlich Schlaganfall-gefährdeter Risikoträger dargestellt.

"Verhandlung einer Arbeiterdeputation mit dem Magistrat" (Ausschnitt)
Johann Peter Hasenclever, 1849

 

Eine wirksame Vorbeugung sollte daher auf eine möglichst erfolgreiche Ausschaltung vorhandener Risikofaktoren ausgerichtet sein (Einstellung oder Einschränkung des Rauchens, erfolgreiche Behandlung bestehender Stoffwechselstörungen, Gewichtsreduktion, regelmässige körperliche Aktivität, Verbesserung der Stressverarbeitung).

Da unabhängig von diesen Risikofaktoren Gefässveränderungen gerade im Bereich des Gehirns in vielen Fällen bereits alleine auf Grund höheren Lebensalters auftreten können, empfiehlt sich weiterhin speziell für den älteren Menschen, auch durch regelmässige geistige Aktivitäten gefässbedingten Beeinträchtigungen der Hirnfunktion entgegen zu wirken (“Hirn-Jogging”).

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

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